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Burgruine Stollenburg 40
Die Stollenburg oder Altes Schloss war Sitz der Staufenberger Ritterfamilien „STOLL“ und „TARAND“. Die ersten Siegel der „Stoll“ und „Tarant“ finden sich in einer Urkunde vom Jahr 1273 im Generallandesarchiv Karlsruhe. Der Stollenberg findet Erwähnung in den alten Sagen: „Der Melusinenbaum“, „Der Schatz im Stollenberge“, „Des Vogts Sohn von Staufenberg“, „Die Gespensterkutsche“ und „Der Geisterweg“.

STOLL TARAND
Die einstige Burganlage liegt auf rund 400 m Höhe und bot für die Bewohner einen weiten Blick ins Renchtal wie auch in die Rheinebene und ins Durbachtal. Sie gibt der Forschung immer noch Rätsel auf. Die Entstehung der Burg wird teilweise in der Römer- oder sogar in der Kelten-Zeit vermutet. „Stoll“ und „Tarand“ waren die Rittergeschlechter, die im Mittelalter mit ihren Familien, Bediensteten, Pferden und großem Hausrat den Burghügel bevölkerten.
In einem Streit der Staufenberger mit dem Bischof von Straßburg wurden sowohl die Stollenburg als auch die Burg Staufenberg im Jahre 1329 weitgehend zerstört. Während die Burg Staufenberg wieder aufgebaut wurde, ist die Stollenburg seither nur noch ein verfallender Trümmerhügel.
Stollenwald Forstkarte 1911
