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In der Umgebung

Ehemalige Bäckerei                              25

Der Durbacher Bäcker Bernhard Feger erwarb im Jahre 1841 dieses Anwesen mit einer „gut eingerichteten Bekerwerkstätte“ und erbaute 1846 hier statt der alten „einstöckigen Behausung“ dieses schmucke Wohn- und Wirtschaftshaus, worauf der Kellerbogen mit der Brezel und seinen Initialen hinweist.

Nach ihm waren mit seinem Sohn Karl drei weitere Bäcker auf diesem Anwesen tätig, bis es 1888 an den Tapezierer Max Benetz verkauft wurde. Dessen Tochter Anna Barbara heiratete den Werkmeister Heinrich Männle. So gelangte dieses Anwesen in den Besitz der Familie Männle, deren Nachfahren es im Jahre 1975 renovierten und noch heute bewohnen.

Das Fachwerkgebäude mit giebelständigem Krüppelwalm zum Durbach hin ist an die enge Lage zwischen Bach und steil ansteigendem Weinberg angepasst. Da war auch ein Schopf, weil früher zu jedem Anwesen eine kleine Landwirtschaft mit Vieh gehörte.

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